Ich lieg ganz nah an dir dran, deine Hand streicht mir über den Rücken.
Es ist warm, unsere Füße berühren sich.
Unter der Decke.
Ich kann dich nicht sehen, nur spüren.
Spüren wie dein Atem durch meine Haare geht,
ich spür dein Herz.
Mein Arm ist um deinen Bauch.
Ich mach die Augen zu, entspanne.
Vielleicht erzähl ich dir was.
Ich hab dich lieb.
Du bist die imaginäre Person, die abends mit mir einschläft.
Morgens wach ich vor dir auf und tu so als würd ich schlafen.
Möchte von dir geweckt werden.
Irgendwann streicht deine Hand über meinen Arm und ich 'wach auf'.
Ich dreh mich zu dir um und guck dich verschlafen an.
Bestimmt seh ich schrecklich aus.
Ich geb dir einen Kuss, steh auf und geh ins Bad.
Du bist die imaginäre Person, die morgens mit mir aufsteht.
Wir gehen nebeneinander her und ich erzähl dir was.
Ganz ohne Stimme.
Ich beweg auch meine Lippen nicht.
Geh nur am Rand der Straße, zielstrebig nach Hause.
Eine Hand lose, die andere leicht zu einer Faust.
Wir halten Händchen.
Du bist die imaginäre Person, die nach der Schule mit mir nach Hause geht.
Ich lieg im Zimmer auf dem Teppich.
Mit der Decke als Kissen.
Ich lieg in deinem Schoß, hab die Augen zu.
Du streichst mir über die Wange.
Vielleicht hören wir Musik.
Du bist die imaginäre Person, die Zeit mit mir verschwendet.
Bin ich armselig?
Verrückt?
Krank?
Bescheuert?
Verträumt?
Oder einfach nur einsam?
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