Montag, 9. April 2012

Wie ich die Welt erkläre

Es ist ganz einfach. Am Anfang ist jeder wie ein unbehandeltes Stück Ton. So wie Ton besteht man aus etwas. In unserem Falle aus dem was unsere Eltern zusammengemixt haben. Ab der Geburt an werden wir von unserer Umwelt geformt. Das können wir kaum beeinflussen. Wir wachsen herran, all die Erfahrungen haben zu uns beigetragen. Wir sind nun ein Kunstwerk, eine Tonfigur. Ein paar Jahre lang haben wir die Chance unsere Schönheit auszuleben, die Welt zu sehen, an unserer Ausstrahlung zu pfeilen. Unseren Glauben, sprich die Farbe die wir haben, zu ändern. Je nachdem wie aktiv wir sind verändert sich unser Licht. Unsere Stimmung bestimmt unsere Position in der Galerie der Welt, unsere  Interessen sind die Umgebung in der wir stehen. Doch die Galerie müssen wir irgendwann verlassen. Die Erfahrungen die wir gesammelt haben vermischen sich friedlich mit unserem Rest. Wir haben uns selbst nie so richtig bestaunt. Friedlich sollen wir werden. Wir gehen ein. Werden müde Tonhaufen. Verhärten. Sind tot.

Eigentlich sollte es so sein.
                                                      Selfmade Pictures

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