Montag, 30. April 2012

Pusteblume

Hab ich euch mal erzählt, wie wichtig mir die Schönheit der Natur ist?

3Pusteblumen.
Mein Weg zur Schule, außnahmsweise von meinem Dad aus. Ich geh an einem Baum vorbei, neben ihm wachsen Blumen. Löwenzahn und Pusteblumen.
Ich bück mich, pflück eine Pusteblume. Vorsichtig geh ich weiter. Ich könnte sie ja Philip schenken.
Berg hoch, ein paar Leute vom Berufskolleg gucken mich an. 4Stück. 3gucken ganz normal, einer bewundert mich irgendwie. Lächelnd geh ich weiter, erträume mir meine Welt wundervoll. Tür, ach da sind ja Annika und Jutta! Weiter, lächeln. Treppe, umdrehen, Treppe. Tür. "Heey, yo!" begrüße ich meine Freunde, wenn man sie so nennen kann. Lena entschuldigt sich bei mir meinen Geburtstag vergessen zu haben. Ich will weiter, aber sie will reden. Zielstrebig umdrehen, den Flur entlang laufen. Doch Lena macht sie kaputt.

Die Stunde ist um und ich seh direkt neben der Tür eine andere Pusteblume. Pflück sie, geh zu Marisa.
"Ich hab dir ein Blümchen gepflückt!" sag ich in einem kindlichen Ton und zeig sie ihr.
Sie pustet, weg.

Fine und ich gehen ein paar Meter weiter, "Ich will aber ein Pusteblümchen!". Straße, Treppe. Gespannt guck ich mich um, erkenn jedoch außer 3-4 5.und 6.Klässlern nichts.
Unkraut ! Diese blass-lila Blümchen. Ich geh hin, pflück einen "Strauch", reiß das überflüssige ab. Geh über den Parkplatz der alten Fabrikhalle. Ein Junge.. Soll ich ihm ein Blümchen schenken?
Ich geh an ihm vorbei, dahin, wo vorhin die Jungs standen die mich angeguckt haben. Und erkenn sie. Reiß sie ab, sie ist zu lang. Kürzen und zu meinen andern Blumen. Ich hör ein Motorengeräusch. Will meinen Weg beenden, schon auf der Straße stehen merke ich, dass es mein Vater ist, der auf dem Motorrad sitzt. Ich setz mich zu ihm, Bergab. Und sie fliegt mir ins Gesicht.

Pusteblumen hatten für mich schon immer was magisches.

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