Für mich geht Freundschaft vor Beziehung.
Warum? Weil meine Deffinition von Liebe ist, dass man eine Person über alles liebt.
Jeden Charakterzug. Alles. Komplett.
Und meine Deffinition von Freundschaft ist, dass man seine Freunde TROTZDEM liebt.
Trotz der "falschen" Entdscheidungen. Trotz mancher Fehler.
Dass man über sowas hinwegsieht. Man auch nach einen Streit miteinander reden kann.
Man über alles reden kann.
Man sagen kann, wenn einen was stört.
Freundschaft ist auf einem höherem Niveau.
Das einzig bessere an einer Beziehung ist, dass man sich küssen kann.
Vielleicht auch dieses Kribbeln hat.
Doch dieses Kribbeln tut im Endeffekt nur weh.
Das nennt sich dann Liebeskummer.
Durch Freunde muss man nie Schmerzen leiden.
Bei Freunden bereut man es, wenn man ihnen wehtut.
Nach einer Trennung hasst man sich wahrscheinlich. Zumindest ist es oft so.
Glaubt ihr an die Liebe?
Also, die Person die man sein Leben lang liebt?
Für immer und ewig, bis über den Tod hinaus?
Klingt ein wenig arg schmalzig.
Ein wenig unwahrscheinlich.
Ein wenig zukunftslos.
Ein wenig traumgedacht.
Ich glaube nicht an "die Liebe". Um alles an einer Person lieben zu können, muss man alles von ihr wissen.
Um alles von einer Person wissen zu können, muss man sein ganzes Leben mit ihr verbracht haben.
Gibt es sojemanden bei euch?
Der von Anfang an neben euch aufgewacht ist?
Jeden Klogang mit dir erlebt hat?
Neben dir sitzt, und das hier mit dir ließt?
Außer dir selbst jawohl keinen.
Also ist die Liebe deines Lebens du selbst.
Doch liebst du dich? Liebst du alles an dir?
Jeden Charakterzug? Jede Entscheidung?
Soviel dazu.
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